Ev. luth. Walburgiskirchengemeinde Venne

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Posaunenchöre üben für das Kreisposaunenfest in Venne
zum 75. Geburtag des Chores

 

 

„Bitte ein leichtfüßiges legato“, gibt Kreischorleiter Andreas Opp die Anweisung in der Kreisprobe der Posaunenchöre des Kirchenkreises Melle. Die Bläser üben für das Kreisposaunenfest in Venne im Sommer dieses Jahres. Es ist eine gar nicht so leicht auszuführende Anweisung, handelt es sich doch bei den Posaunenfesten des Kirchenkreises oftmals um Bläsergruppen von mehr als zweihundert Laienmusikern mit einer stattlichen Anzahl von großen Tuben. Sie geben zwar der musikalischen Darbietung ein sicheres und kräftiges Fundament, gelten aber in ihrer Tonansprache allgemein als schwerfällig, obwohl sie auch hochvirtuos sein können, wenn man an den Hummelflug von Rimsky-Korsakow denkt.

Die Posaunenfeste des Kirchenkreises Melle sind innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschlands in ihrer Art die größten Feste auf Kirchenkreisebene, so Kreiskantor Andreas Opp. Damit mit einer so großen Bläserschar ein differenziertes Spiel möglich wird, muss vorher kräftig geübt werden. Insgesamt drei gemeinsame Kreisproben und eine Generalprobe sind dafür angesetzt. Die erste große Probe fand jetzt im  Gemeindeshaus in Buer statt. Zusätzlich wird in den Übungsstunden der einzelnen Chöre fleißig geübt.

Die beiden Chorleiter des Venner Chores, Anke Hinnenkamp und Dirk Schomaker haben zusammen mit Andreas Opp und dem Posaunenwart des Sprengels Osnabrück, Christian Fuchs, das umfangreiche Programm zusammengestellt und über siebenhundert Notenhefte lizensieren und drucken lassen. Es handelt sich um Stücke aus allen Epochen der Musikgeschichte, von der alten Musik der Schützzeit über die Barockmusik und der romantischen Musik bis hin zur Klassik und zur Musik der Gegenwart.

Posaunenchöre sind flexibel und können alle Stilrichtungen sicher interpretieren. Ein flotter Tango verbunden mit dem Choral „Von Gott will ich nicht lassen“ im cantus firmus ist für sie keine Schwierigkeit. Wichtig ist die gemeinsame Freude an der schönen Musik und an dem christlichen Glauben. Eine wertvolle Stütze sind dabei im Kirchenkreis Melle, neben den ausgebildeten Chorleitern, Kreiskantor Andreas Opp und Landesposaunenwart Christian Fuchs, die sich alle nur als Teil des Ganzen verstehen.

Das Posaunenfest in Venne findet am Sonntag, dem 19. Juni um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle statt. Am Samstag davor gibt es um 19.00 Uhr in der Venner Walburgiskirche ein Festkonzert unter Mitwirkung aller Venner Chöre zum 75. Geburtstag des Posaunenchors Venne.



220 Jahre Kirche Lohmen

 

 

Die Kirchengemeinde Lohmen feierte am 1. November 2009 das 220-jährige Bestehen der Kirche. Die Kirchengemeinde Venne wurde zu diesem besonderen Anlass eingeladen.

Die Einladung kam etwas spät, weil das Pfarrerehepaar Schleinitz erst am 1. August 2009 seinen Dienst angetreten hat.

 

Aus unserer Kirchengemeinde sind 10 Mitglieder dieser Einladung gefolgt.

Wir vom Posaunenchor Venne hatten im Vorfeld Kontakt mit dem Posaunenchor Lohmen, der von Herrn Pastor i.R. Christoph Schmidt geleitet wird, aufgenommen und kurzentschlossen entschieden, mit 4 Bläserinnen und Bläsern den Festgottesdienst gemeinsam mit dem Posaunenchor Lohmen zu gestalten.

 

Wir sind am Samstag 31. Oktober 2009 nach Lohmen aufgebrochen. Um 17.30 Uhr fand eine gemeinsame Übungsstunde in der Kirche statt. Wir wurden herzlich begrüßt und die gemeinsame Probe hat sehr gut geklappt. Es war ein sehr angenehmes „Miteinander“ und wir fühlten uns sofort sehr wohl.

 

Anschließend wurden die Venner Gäste und die Mitglieder der Lohmener Kirchengemeinde ins Gemeindehaus eingeladen zu einem gemütlichen Abend mit Suppe und leckeren Broten. So hatten wir Zeit, uns kennenzulernen.

Es waren auch 4 Gäste aus Lettland zu Besuch. Der Pastor der Lettischen Gemeinde stellte sich und seine Gruppe vor und erzählte aus der Gemeinde.

Auch wir Venner erzählten von unserer Gemeinde und über unsere Gemeindearbeit.

 

 

Frau Pastorin Schleinitz hat auf diesem Wege liebe Grüße an alle Venner Gemeindemitglieder mitgegeben und wir alle wünschen uns, dass der Kontakt (der leider über die Jahre eingeschlafen war) wieder gepflegt wird.

 

Am Sonntag um 9.00 Uhr fand der Festgottesdienst statt. In diesem Gottesdienst wurde noch einmal über den Fall der Mauer von 20 Jahren gesprochen. Aus der Kirchengemeinde Venne waren vor 20 Jahre auch Gemeindemitglieder und der Posaunenchor zu Gast in der Kirche.

Der Pastor aus Lettland überreichte als Geschenk einige Blumen, die von heruntergefallenem Laub zu Blumen gesteckt wurden und eine selbstgemachte Altardecke.

In einer sehr interessanten Fotoausstellung in der Kirche konnten wir uns in die Zeit vor 20 Jahren zurückversetzen.

Nach dem Gottesdienst konnten wir im Gemeindehaus noch einen Kaffee trinken und miteinander reden.

Anschließend wurden wir zum Mittagessen in das Restaurant „Weiße Taube“ eingeladen. Nach einem sehr guten Essen fuhren wir dann nach Hause.

 

Fazit: Auch wenn die Fahrt doch schon sehr weit war hat sich der Besuch gelohnt. Aus Lohmen haben wir viele gute Wünsche für alle Venner mitbekommen und geben diese auf diesem Wege gerne weiter.

Wir als Kirchengemeinde sollten die „eingeschlafene Verbindung“ zwischen Lohmen und Venne auffrischen lassen.


 Waldkonzert der Posaunenchöre aus Vehrte und Venne

 

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Schon zur Tradition geworden ist das alljährliche Waldkonzert an der Venner oder Vehrter Schutzhütte unter Beteiligung der Posaunenchöre aus Venne und Vehrte sowie der Heimatvereine beider Ortschaften. In diesem Jahr traf man sich zum 25. Jubiläum, wie aus den Ausführungen von Erich Möhlmeyer, dem Vorsitzenden des Heimat- und Wanderverein Venne, zu hören war, an der Venner Schutzhütte am Brennenbrinksweg. Es habe wohl im Laufe der Jahre einige Unterbrechungen gegeben, trotzdem habe man sich immer wieder zusammengefunden.

Der erste Teil des Konzertes stand unter der Leitung der Venner Dirigenten, während im Anschluß der Dirigent des Vehrter Posaunenchores die Leitung übernahm. Die Posaunenchöre brachten den zahlreich erschienen Zuhöhrern einen bunten Melodienstrauß mit vielen bekannten Volksliedern zu Gehör. Bei einigen Liedern wurden auch die Zuschauer zum Mitsingen gebeten, was bereitwillig angenommen wurde.

 

Heinz-Otto Müller


 

Ehrungen beim Posaunenchor

 

 

Für ihre 10-jährige Mitgliedschaft im Venner Posaunenchor der Walburgiskirchen- gemeinde wurden am Wochenende Frederike von Bothmer, Helena Riedemann und Uwe Hasslöver vom Vorsitzenden des Chores, Ralf Schomaker während der Jahreshauptversammlung mit der silbernen Ehrennadel des Posaunenwerkes ausgezeichnet. Herbert Decker erhielt die goldene Ehrennadel für seine 60-jährige Zugehörigkeit zum Chor. Pastor Friderich Hülsmann dankte den geehrten für ihren Dienst in der Gemeinde. Es sei nicht selbstverständlich über vierzigmal im Jahr aufzutreten. Zusammen mit den Übungsabenden sei der Chor fasst zweimal in der Woche für die Gemeinde unterwegs. Das verdiene Respekt. Der Chor besteht zurzeit aus dreiundzwanzig Mitgliedern. Benjamin Schrul ist mit vierzehn Jahren das jüngste Mitglied und Otto Schomaker mit fasst 89 Jahren der älteste aktive Bläser. Er hat vor einiger Zeit wegen des hohen Gewichts seine Tuba gegen ein Tenorhorn getauscht.